IT-Ausbildung: Infos für Ausbilder
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Was Sie schon immer wissen wollten ... (Informationen für zukünftige IT-Ausbilder der Ruhr-Universität)

?Was arbeiten
Fachinformatiker/-innen und IT-Systemelektroniker/-innen an der RUB?


!Sie sind in den alltäglichen Betrieb der Installation, Konfiguration und
Wartung von Rechnersystemen und -netzen eingebunden. Sie müssen sich ebenso mit
einfachen Programmiertätigkeiten wie mit Servicetätigkeiten für Mitarbeiter oder
Studenten befassen. Ebenso kennen sie die im Rahmen ihrer Tätigkeit anstehenden
Geschäfts- und Leistungsprozesse. IT-Systemelektroniker/-innen sind außerdem
Elektro-Fachkräfte (VDE).


?Welche Voraussetzungen sollten
Bewerber/-innen mitbringen?


!Bei der Auswahl der einzustellenden Auszubildenden wurde
bisher der Abschluss der Fachoberschulreife ("Mittlere Reife") vorausgesetzt. Außerdem
sollten die Bewerber/-innen über mindestens befriedigende Noten in Deutsch,
Englisch, Mathe und einer Naturwissenschaft verfügen. Weitere Kriterien wie
Belastbarkeit, Konzentrationsvermögen, räumliches Denken etc. werden in einem
Computergestützten Eignungstest bewertet.


?Wer sucht die Auszubildenden
aus?


!Jeder Ausbilder konnte sich bisher seinen Wunschkandidaten aussuchen!
Die Bewerbungsgespräche der angehenden Fachinformatiker/-innen und
IT-Systemelektroniker/-innen wurden gemeinsam mit allen Ausbildern durchgeführt. Ein erster Stresstest für die
Bewerber - aber aufschlussreich für alle Beteiligten.


?Wo wird ausgebildet?

!Neben dem Berufsschul- und dem Werkunterricht findet die Ausbildung am
Lehrstuhl oder in der Einrichtung statt, welche den Auszubildenden eingestellt
hat. Können spezielle Ausbildungsinhalte nicht abgedeckt werden, so können
Auszubildende auch in anderen Bereichen hospitieren.


?Wer darf ausbilden?

!Grundsätzlich jeder mit dem geeigneten fachlichen und pädagogischen
Hintergrundwissen. Voraussetzung sind eine einschlägige
Berufsausbildung (z.B. Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker, Techniker, Math. TA etc.)
oder einschlägiges Studium sowie
mehrjährige Berufserfahrung. Die der IHK benannten Ausbilder sind verantwortlich
für die ordnungsgemäße Abwicklung der Ausbildung. Selbstverständlich können sie

die tatsächliche Ausbildungstätigkeit an geeignete Kollegen oder
Mitarbeiter delegieren.


?Wie sieht ein typischer
Wochenplan der Azubis aus?


!Der Berufsschulunterricht findet im Blockmodell statt. In zwei Blöcken
pro Jahr werden die ab August 2007 eingestellten Azubis für jeweils 6 bis 7
Wochen das Berufskolleg in Witten besuchen. An einem Vormittag pro Woche findet der
Werkunterricht statt.  Die verbleibende Zeit sind die Auszubildenden an ihrem Ausbildungsort, d.h. dem
Lehrstuhl oder der Einrichtung.


?Was hat es mit der Berufsschule
auf sich?


!Die Berufsausbildungen zum Fachinformatiker/-in bzw.
IT-Systemelektroniker/-in sind am dualen Prinzip orientiert: neben der
Ausbildung im Betrieb (also der RUB) besuchen die Azubis des ersten
Ausbildungsjahres die Berufsschule im Blockmodell.


?Was wird im Werkunterricht
vermittelt?


!Der Werkunterricht dient der Vermittlung der Grundlagen der
Ausbildungsberufe und spiegelt die Inhalte des Ausbildungsrahmenplans wider.


?Wer unterrichtet im
Werkunterricht?


!Alle Ausbilder reihum beteiligen sich am Unterricht, zweckmäßigerweise
bei den Themen, in denen sie sich besonders zu Hause fühlen. Oder sie bitten
einen Kollegen oder ... Aber Werkunterricht ist Unterricht und keine Vorlesung!
Im Vordergrund sollte daher das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten stehen. Da
Fachinformatiker auch auf dem Schulungssektor tätig sind, werden den
Auszubildenden auch Referate und später sogar ganze Unterrichtseinheiten
übertragen.


?Wer finanziert die Ausbildung?

!Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung. Diese wird
aus zentralen Mitteln aufgebracht und geht nicht zu Lasten des Fakultäts- oder
Lehrstuhletats. Außerdem erhalten die ausbildenden Einrichtungen laufende
Mittel, aus denen z.B. Arbeitsmittel bezahlt werden.


?Ausbildung - was bringt mir
das?


!Zunächst (natürlich) mehr Arbeit, schließlich will der/die Auszubildende

ausgebildet werden. Mit zunehmender
Selbständigkeit der Azubis aber auch Entlastung in der alltäglichen Arbeit,
denn das Erlernte will ja angewendet werden.