Proxy Dienst auf Blade-Server umgestellt
Rechenzentrum » Dienste » Netze

Proxy-Server

Der Proxy-Server der Ruhr-Universität Bochum war in der Vergangenheit auf dem normalen WWW-Server "beheimatet". Dort sind allerdings im Laufe der Zeit viele Dienste (z.B. Imperia, Suchmaschine etc) ebenfalls integriert worden, so dass das gesamte System unter Überlast geraten ist.

In diesem Jahr wurde der Proxy-Dienst auf zwei "Blade-Server" verteilt, die gemeinsam den Proxy-Dienst bearbeiten.
Durch eine geschickte Programmierung in der Konfigurationsdatei "proxy.pac", die der Anwender in seiner Konfiguration (im folgenden Bild als Beispiel für den Mozilla dargestellt) angibt, wurde eine Lastverteilung erreicht.

Diese Datei wird vom Browser ausgewertet. Der Inhalt der Datei
ist so gestaltet, dass der Browser abhängig von der URL (der
gesuchten WWW-Seite) mal den einem mal den anderen Server
befragt.


Ganz technisch: Es wird über den URL eine Prüfsumme gebildet,
wobei der eigentliche Dateiname weggelassen wird, diese wird modulo 2 gerechnet. Damit werden alle Daten eines Verzeichnisses eines bestimmten Servers (z.B. .../images/...) immer vom gleichen Proxy-Server angefragt.
Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist sogar so, dass für die gleiche WWW-Seite beide Proxy-Server gleichzeitig
für einen Nutzer arbeiten.

Auslastung des Proxy-Servers

Die aktuelle Auslastung unserer Proxy-Server wird durch das folgende Bild dargestellt. Eine Aktualisierung erhält man ein "Reload".

Bitte beachten: Das Bild stellt die Anzahl der http-Anfragen pro Sekunde an unsere Server dar. Die niedrigere Kurve gibt den Anteil der Anfragen an, die direkt aus dem Cache befriedigt werden konnten, ohne die Daten aus den Internet zu laden.

Auslastung Proxy-Server
nur Proxy-Server 1 nur Proxy-Server 2


Ein weiterer Hinweis: Extreme Spitzen entstehen auch bei Wartungsarbeiten (z.B. Neustart) des Servers.

Das folgende Bild zeigt die "Trefferstatistik (Hitrate)" an: Welcher Anteil der angefragten Seiten sich bereits auf dem Proxy-Server befand.

Man sieht, "ab Mittag lesen viele das Gleiche ..."