Plotten von EPS-Dateien (encapsulated Postscript)
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Plotter

DesignJet 5000 PS

weitere Plotbefehle

pdfplot

jpegplot

NAME

    epsplot - Ausgabe einer eps-Datei (encapsulated Postscript) auf einem zentralen Plotter des Rechenzentrums

AUFRUF DES SCRIPTS

    epsplot files [ options ... ]

BESCHREIBUNG

    epsplot ist ein Programm, das EPS-Dateinen sammelt und direkt zu einem Plotter schickt oder in einer angegebenen Datei ablegt. epsplot sammelt die angegebenen Postscript Dateien und ordnet sie optimal gemäß den angegebenen Optionen auf einer Ausgabeseite für den gewünschten Plotter. Passen nicht alle Bilder auf eine Seite, werden Nachfolgeblätter erstellt. Die Zwischendateien liegen im /tmp Verzeichnis und werden nach dem Drucken gelöscht. Andere Ausgabedateinamen und das Aufbewahren der Zwischendateien lassen sich über die Optionen steuern.

BEISPIELE

    Um die Datei file1 in der voreingestellten Größe DIN A4, portrait auf dem voreingestellten Plotter HP DesignJet 5000 PS in Originalgröße zu drucken, gebe man an:

    epsplot file1

    Um die Dateien file1, file2 für das Drucken auf dem Hewlett Packkard Designjet 2500 CP aufzubereiten, wenn das Drucken später erfolgen soll, gebe man z.B. an:

    epsplot file1 file2 -d=hpdj2500 -osammel

    Die Datei sammel.0 enthält dann die aufbereitete Druckdatei für den HPDJ25000.

OPTIONEN, PARAMETER

    epsplot Optionen und Dateien können in einer Kommandozeile oder in einer Datei angegeben werden.

    @ <file>
    lese die Optionen aus der Datei file. Die verschiedenen Optionen müssen durch Zeilenwechsel getrennt werden, die Angaben zu den einzelnen Optionen werden von der Option durch ein = getrennt. z.B OS=a5 für Ausgabegröße A5.
    -ab
    macht um jedes Einzelbild einen Rahmen -automatic_border.
    -c anzahl
    gibt die Anzahl Kopien pro Eingabebild an. Voreingestellt ist c=1. Die Ausgabe erfolgt papiersparend. anzahl muss eine positive Integerzahl sein.
    -d <hpdj2500> oder <hpdj5000>
    wählt den Ausgabedrucker an. .
    -IS a8, a7, a6, a5, a4, a3, a2, a1, a0
    gibt das Format der Eingabebilder an.
    -lwc
    verhindert beim Hochskalieren von Bildern, dass sich die Strichstärken mit verändern. lwc steht für line_width_correction. Diese Option ist z.B. besonders für technische Zeichnungen (CAD) zu empfehlen.
    -noprint
    verhindert das Drucken und bewahrt die erzeugte Ausgabedatei im /tmp Directory.
    -o <file>
    lenkt die Ausgabe in die Datei file um.
    -OR <landscape>, <portrait>
    gibt an, ob das Eingabebild in landscape oder portait Orientierung vorliegt. Voreingestellt ist portrait.
    -OS a8, a7, a6, a5, a4, a3, a2, a1, a0 oder bb
    gibt das Format der einzelnen Ausgabebilder an. Hier ist darauf zu achten, dass das Ausgabeformat für ein Einzelbild nicht größer ist als die maximale Papiergröße des angesteuerten Druckers.
    bb für BoundingBox gibt an, dass das Script selbst in der EPS-Datei nach der Eingabegröße sucht und diese als Ein- und Ausgabegröße verwendet. Skalierungen sind dann über den Parameter -SF zu machen.
    -PBB <xmin>,<ymin>,<xmax>,<ymax>
    setzt die BoundingBox Werte auf xmin,ymin.xmax,ymax (in pt = 1/72 inch) PBB steht für Private BoundingBox.
    -SF <faktor>
    gibt den Vergrößerungsfaktor für die Einzelbilder an. Standard ist SF1.0. faktor ist eine reelle Zahl größer 0.
    -showing
    öffnet unter X11 ein Motiffenster mit einem Preview der erzeugten Ausgabe. Bei Angabe von -showing wird die Druckausgabe unterdrückt. Erforderlich zur Nutzung ist eine X-Oberfläche auf dem Computeserver. Das Programm xepsplot steuert über diesen Parameter die Voransicht.
    -center
    Ausgabe nach den Angaben der BoundingBox und skaliert gemäß dem eingestellten scaling_factor (-SF) zentriert auf das eingestellte DIN-Format

MEDIENWAHL

    -m normalpapier, photopapier
    Papieranwahl, voreingestellt ist normalpapier. Photopapierausgaben müssen vorab beim Operateurleitstand telefonisch beauftragt werden und können nur gegen Kopierschein / Vervielfältigungsauftrag abgeholt werden.
    -pq 3, 2, 1
    print_qualitaet, 3=beste , 2=normal, 1=schnell
    -hc anzahl
    hardcopies, Anzahl der Kopien auf Einzelblättern. Zu empfehlen bei großen Plots (MB) mit einer Ausgabegroesse ≥ A1

WICHTIGE HINWEISE

    EPS-Dateien sollten im Format ASCII auf den Computeserver übertragen werden, können allerdings auch binär via FTP gesendet werden. Wir empfehlen immer, die Datei unabhängig von ihrem Datenvolumen, auf das temporäre Verzeichnis /tmp zu transferieren, damit kein Quotaproblem auftreten kann und die nicht mehr weiter benötigte Druckdatei vom System selbst nach ein paar Tagen wieder gelöscht wird.

COPYRIGHT

    Copyright 1994 Rechenzentrum der Ruhr-Universitaet Bochum

AUTOREN

    Ute Dederek-Breuer, Norbert Schwarz Rechenzentrum der Ruhr-Universitaet Bochum