Zentraler Großformatplotter HP DesignJet 5000/5500 PS
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zentrale Ausgabegeräte

Laserdrucker SW und Farbe

Plottbefehle

epsplot

pdfplot

jpegplot


Gerätespezifikation

Der Plotter DesignJet 5500 PS der Firma Hewlett-Packert wird vom Rechenzentrum als Hochleistungs-LargeFormatPrinter vorgehalten. Es handelt sich um einen Farbtintenstrahldrucker mit einer Auflösung von bis zu 1200x600 dpi. Er arbeitet genauso wie ein handelsüblicher Farbtintenstrahler, hat aber zu den vier bekannten Druckfarben - cyan, magenta, gelb und schwarz mit hellcyan und hellmagenta zwei zusätzliche Grundfarben. Dies verspricht eine fotorealistische Darstellung bei Pixelgraphiken.

Der Arbeitsspeicherausbau des Plotters beträgt 256 MByte bei zusätzlicher interner Festplatte von 40 GByte. Er verfügt über ein Postscript-Level3 eingebautes Hardware-RIP, welches eine nachträgliche Kalibrierung der Farben nicht zulässt.

Er ist zudem im Farbmanagement sowohl über ICC-Profile als auch über PANTONE Farbtabellen zu steuern.

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Welche Voraussetzungen muss der Benutzer erfüllen?

Man muss Servernutzer sein:
Die möglichen Druckbefehle können nur direkt auf einem unserer Computeserver gegeben werden. Deshalb ist es erforderlich, eine Berechtigung für einen dieser Server zu haben. Eine reine Berechtigung zur Nutzung der Kommunikationsdienste (eMail, Homepage, Internetzugang ...) ist nicht ausreichend. Für das Erteilen einer Serverberechtigung muss zudem ein Kostenstellenträger die Übernahme etwaig entstehender Kosten bestätigen.

Man benötigt einen SSH-Klienten bzw. XTERM:
Zum Aufruf der Plotbefehle benötigt man ein Dialogprogramm, mit dem Befehle auf dem Computeserver eingegeben werden können. Das Programm telnet im Standardumfang von MS-Windows-Betriebssystemen genügt nicht mehr, da ungesichertes Anmelden nicht mehr zugelassen wird. Vom Rechenzentrum empfohlen wird die leistungsstärkere Freeware "PuTTY", die auch auf unserer Internet-CD zu finden ist, da sie die ssh-Verschlüsselung unterstützt.

Noch besseren Bedienkomfort bietet ein Windows-basiertes Dialogprogramm wie z.B. "xwin32" oder "XFree86" welches früher sogar Previewmöglichkeiten des Druckauftrags ermöglicht. Lesen Sie zu XFree86 auch unser Beschreibungsseite unter /dienste/software/dokumentation/xfree86-cygwin.html. Bis auf weiteres ist die X-Variante "xepsplot" auf dem Applikationservern noch nicht implementiert.

Man benötigt SFTP:
Sofern die zu druckende Datei nicht auf dem Computeserver erzeugt wurde, ist ein Secure-FTP-Klient erforderlich, mit dem man die Datei auf den Computeserver übertragen kann. Wir empfehlen dazu die kostenfrei Software Filezilla, deren Verwendung auf einer unseren FAQ-Seiten beschrieben ist. EPS-Dateien können im Format ASCII übertragen werden, PDF bzw. JPEG müssen binär übertragen werden.

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Welche Formate sind plotbar?

Um auf diesem Plotter Ausgaben an die Benutzer zurückgeben zu können, muss dem vom Anwender angelieferten fertigen Bild ein Banner (Umschlag) hinzugefügt werden, der den Benutzernamen und einige weitere Informationen beinhaltet.

Aus diesem Grund wird als einziges verarbeitbares Graphikformat Encapsulated Postscript (EPS) verlangt. Dieses einbettbare Postscript wird durch ein Serverprogramm epsplot in ein Bild eingebaut, an dessen Rand der Benutzername eingedruckt ist.

Reine Bitmapgraphiken können im Format JPEG binär auf den Server übertragen werden und dort mit einem speziellen Vorbrenner JPG2EPS oder mit jpegplot geplottet werden, wobei das JPG in ein EPS gewandelt wird.

Auf den zentralen Servern steht zudem ein Script pdfplot zur Verfügung, welches über eine interne Prozedur zunächst mit Hilfe eines Drittprogramms eine einbindbare Postscriptdatei erzeugt. Bei mehrseitigen PDF-Dokumenten wird nur die erste Seite geplottet, da EPS-Dateien immer nur einseitig sein dürfen. Diese EPS-Datei wird dann automatisch geplottet. Dies ist die empfohlene, weil meistens einfachste Methode, Plots zu erzeugen. Leider liefert das Wandeltool von PDF nach EPS nicht immer ein korrektes, plotbares Ergebnis, da hier nicht mehr direkt der Acrobat Reader verwendet wird. Auch ist nach dem Wandel des PDF daraus eine EPS-Datei identischen Ausmaßes geworden. Für den Ausdruck dieser EPS-Datei muss deshalb auch ein Skalierungsfaktor parametriesiert werden, der die Ausgabegröße bestimmt. Eine Tabelle der häufigsten Skalierungsfaktoren ist auf der Seite zum pdfplot angegeben.

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Wie erstellt man Vorlagen im EPS-Format?

Standardgraphikprogramme wie CorelDraw haben eigene Exportfilter, die ein unseren Anforderungen genügendes EPS erzeugen. Bis auf wenige Ausnahmen sind diese EPS-Dateien problemlos plotbar. Bei CorelDraw besteht zudem die Möglichkeit, verwendete Bitmaps in der Graphik als komprimierte JPGs innerhalb des EPS-Exports zu speichern. Dies sorgt für wesentlich kleinere EPS-Dateien und ist deshalb sehr zu empfehlen. Dazu muss allerdings das Exportformat für EPS mindestens auf Postscript Level 2 eingestellt werden.

Einfachster Weg, unter jedem Betriebssystem brauchbare Plotdateien zu erzeugen, ist die Verwendung des Programms Acrobat von Adobe (nicht des Readers). Dieses Programm ist in der Lage, jeden Ausdruck über den Adobe Acrobat Distiller als PDF (portable document format) zu erstellen. Mit dem Acrobat Reader kann man sich jederzeit über die Qualität und Korrektheit der Vorlage informieren. Diese PDF-Datei kann mittels Acrobat als EPS-Datei exportiert werden oder auf Serverseite mit dem Befehl pdfplot geplottet werden.

Mit einem beliebigen Postscripttreiber einfach nur in eine Datei zu drucken, funktioniert i.d.R. nicht!

TEX Ausgaben, d.h. DVI-Dateien, sind per Befehl dvips auf den Compute-Servern des Rechenzentrums in EPS-Dateien wandelbar. Verwenden Sie dazu den Zusatzparameter -E zum Erzeugen einer EPS-Datei. Verwenden des Latex-Makros für DIN A0 Poster führt stets zu Fehlern, da die Größendefinition der Seite beim dvips -E trotzdem verwendet wird, obwohl sie in EPS-Dateien nicht vorkommen darf.

Unixbasierte Graphikanwendungen oder CAD-Programme verfügen in der Regel über eine EPS-Ausgabe.

Bei AutoCAD ist es sinnvoll, kein Export als EPS zu wählen, da dies die originalen Zeichenfarben verwendet. Besser ist es, den ADI-Postscript Druckertreiber als Drucker zu konfigurieren, um durch geeignete Stiftzuordnung im Plottermenü Farben und Strichstärken beeinflussen zu können.

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Was muss beachtet werden?

Wichtig ist, dass die EPS-Dateien grundsätzlich ohne Bildkennsatz erstellt werden müssen. Der Bildkennsatz einer EPS-Datei ist eine Bitmapdarstellung des eigentlichen Vektorbildes und dient nur dazu, in DTP-Programmen ohne internen Postscriptinterpretierer eine Bildschirmdarstellung anzeigen zu können.
Der UNIX-Befehl head Dateiname zeigt die ersten 10 Zeilen einer Datei an. Bei EPS-Dateien muss die Datei mit %!PS-ADOBE beginnen. Fehlt diese Einführungszeile oder befinden sich vorher irgendwelche Binärzeichen, so verfügt die Datei über einen Bildkennsatz oder ist eine Postscriptdatei für HP-PCL-Drucker, die zunächst in PCL dem Drucker mitteilen, dass eine Postscript-Druckdatei kommt.

EPS-Dateien werden mitunter schnell größer als der dem Servernutzer erlaubte maximale Permanentspeicher in seinem Homeverzeichnis. Deshalb empfehlen wir in jedem Fall, die zu plottende Datei in das temporäre Verzeichnis /tmp zu übertragen. Dort verschwindet die Datei nach ein paar Tagen auch wieder automatisch.
Der UNIX-Befehl tail Dateiname zeigt die letzten 10 Zeilen einer Datei an. Bei EPS-Dateien hört die Datei i.d.R. mit %%EOF auf. Fehlt diese Endekennung oder befinden sich danach irgendwelche Binärzeichen, so verfügt die Datei über einen Bildkennsatz oder ist nicht komplett übertragen worden.

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Wie ruft man den Plotbefehl auf?

Auf dem zentralen Server APPS steht nach Initialisierung der Graphikkommandos mit ini graphics im Bereich graphics ein Programm namens epsplot zur Verfügung, mit dem man Plotaufträge starten kann.
Das Programm erhält als Parameter den Namen der auszudruckenden Datei. Zusätzlich gibt man an, in welcher Größe die Originaldatei erstellt wurde und in welcher Ausgabegröße sie auf dem Papier erscheinen soll. Anzugeben ist weiterhin, ob das Original hochkant (portrait) oder längs (landscape) erzeugt wurde. Eine typische Beispieleingabe sähe wie folgt aus:

ini graphics
epsplot DATEI.EPS -IS=a4 -OS=A1 -OR=landscape

Ein- und Ausgabe in Din A4 mit der Orientierung Portrait ist voreingestellt. Jede Abweichung davon ist zu parametrisieren.

Oft ist es ratsam, dem Programm selbst das Herausfinden von Größe und Orientierung der Eingabedatei zu überlassen und lediglich einen Faktor anzugeben, um den das Bild in beide Richtungen gleichmäßig skaliert ausgegeben werden soll. Dies gibt man dann wie folgt ein:

epsplot DATEI.EPS -OS=bb -SF=4

bb ist die in einer EPS-Datei enthaltene BoundingBox-Angabe, die die Größe des minimalen Rechtecks angibt, die jegliche Bildinformation der Datei enthält.

Zusatzparameter, die nur gelegentlich benötigt werden, können der Beschreibung zum epsplot entnommen werden.

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Wie lange dauert ein Plot?

Der HPDJ5500 PS ist sowohl in der Druckgeschwindigkeit als auch beim internen Erzeugen des Rasterbildes erheblich schneller als seine Vorgänger. Auch die Anbindung an den Printserver hat sich auf 100Mbit/s verzehnfacht, so dass eine Ausgabe im Durchschnitt um Faktor 6-8 schneller geworden ist.

Abhängig von der Auslastung des Plotters kann es trotzdem schon mal einige Stunden dauern, bis der Plotter mit dem eigenen Druckauftrag fertig ist. Die Druckerwarteschlange wird sequentiell abgearbeitet, d.h. wer zuerst kommt, malt zuerst.

Leider kann man aus den Informationen, wieviele Aufträge vor einem selbst dran sind und welches Datenvolumen diese haben, nur ungenau erkennen, wann man dran ist. Riesige Daten können z.T. sehr schnell vom Plotter verarbeitet werden, wenn die gewünschte Ausgabegröße mit DIN A4 recht klein ist. Kleine Datenmengen, die aber flächenfüllend das maximale Papierformat bedrucken, dauern erheblich länger.

Durch seinen guten Ausbau an eigenem Memory sind aber mitunter mehrere Druckaufträge bereits aus der Warteschlange verschwunden und befinden sich im Speicher des Plotters.

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Wo und in welcher Zeit bekommt man seinen Plot zurück?

Im zentralen Rückgaberaum NA 03/67 liegen die Plots nach dem Ausdruck in Fächern nach Zugangskennung sortiert zur Abholung bereit.
Dieser Raum ist rund um die Uhr geöffnet. Die Plotter laufen nur in den beaufsichtigten Zeiten werktags von 6.45 bis 21.45 Uhr und samstags von 8.45 bis 11.45 Uhr. Etwa im Zwei-Stundenrhythmus werden vom Personal des zentralen Operateurleitstands die fertigen Plots im Rückgaberaum ausgelegt.
Spezialausgaben auf Hochglanz-Fotopapier sind nach Mitteilung über die Fertigstellung gegen Kostenerstattung im Servicecenter abzuholen.

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Was kostet ein Plot?

Über den jeweils entstandenen Materialverbrauch wird regelmäßig per eMail eine Abrechnung zugesandt.

Bei Verwendung des Standardpapiers werden die Kosten den Kostenstellenträgern für die genutzer Serverberechtigung in Rechnung gestellt. Für einen DIN-A0-Plot entstehen Materialkosten von ca. € 7,50. Für alle anderen Materialien oder Mehrfachausgaben einzelner Plots sind die Kosten jeweils durch Umbuchung über Kopierschein / Vervielfältigungsauftrag zu erstatten, siehe Preisliste.

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Können Uniangehörige ohne Serverberechtigung diesen Drucker nutzen?

Wichtigste Voraussetzung ist, dass der Druck für dienstliche oder studiumsbezogene Zwecke bestimmt ist. Die Beauftragung erfolgt in diesen Fällen über das Servicecenter des Rechenzentrums. Dort ist ein Datenträger mit der Informationsquelle zusammen mit einem Auftragsblatt abzugeben. Nach Fertigstellung des Auftrags liegen die Ergebnisse wieder im Servicecenter zur Abholung bereit. Die Kosten und die genaue Vorgehensweise sind auf einer eigenen Seite ausführlich beschrieben.

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